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CBL Datenrettung erlebte Hitze-Datenverlust-Welle


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Kaiserslautern, 31. August 2026. Die vergangenen Hitzewellen waren bei CBL Datenrettung am Auftragseingang spürbar: 25 Prozent der Datenverlustfälle hatten ihre Ursache in den hohen Temperaturen. Nie zuvor hatten Datenverlustfälle durch Überhitzung einen so hohen Anteil am Auftragsvolumen der Datenretter.

Conrad Heinicke GF CBL Datenrettung

Am häufigsten betroffen waren Notebooks mit passiver Kühlung, überhitzte RAID-Systeme und ältere Festplatten. Die Daten konnten in den allermeisten Fällen gerettet werden. CBL empfiehlt Anwendern, Hitze als Risikofaktor ernster zu nehmen.

„Elektronische Systeme entwickeln bekanntlich Hitze. Wenn diese aufgrund einer zu hohen Umgebungstemperatur nicht mehr abgeführt werden kann, kommt es zu Schäden, die auch Datenträger betreffen können. Da es sich um Datenverlust durch Hardwareschäden handelt, kann hier nur noch ein professioneller Datenretter helfen, sofern kein Backup vorhanden ist“, erklärt Conrad Heinicke, Geschäftsführer der CBL Datenrettung GmbH.

Den größten Anteil an der Hitze-Datenverlust-Welle hatten Geräte mit passiver oder überwiegend passiver Kühlung wie MacBook, Surface, iMac und Smartphones. Eingebaute Schutzmechanismen bei hohen Temperaturen wie ein automatisches Heruntertakten der Rechenleistung oder eine Notabschaltung können nicht immer verhindern, dass die Geräte Schaden nehmen. Im Fall eines 27 Zoll iMac überhitzte das Gerät so stark, dass die interne Seagate Festplatte und das Fusion Drive ausfielen. Mehrere Handys wurden zum Datenrettungsfall, nachdem sie beim Laden im Auto überhitzen. Beunruhigend war auch der Fall eines Laptop-Akkus, der sich aufblähte.

defekter hp akku aufgebläht

Akku eines HP Laptops der in der Sonne stand.

Netzwerkspeicherausfall

NAS- und RAID-Systeme fielen ebenfalls vermehrt aus, weil die Hitze den Boards oder den Laufwerken zusetzen. „Eine Klimatisierung hätte bestimmt den Ausfall mancher Geräte verhindert. Auch das Abschalten von Geräten, die nicht dringend benötigt werden und den Raum mit dem Netzwerkspeicher zusätzlich heizen, kann helfen“, so Heinicke.

Festplattenlagerschäden

Auch die Mechanik von Festplatten ist hitzeempfindlich. Materialausdehnung und Veränderung der Schmiermittel durch Überhitzung können zu Lagerschäden führen. Zudem können Schreibleseköpfe durch Hitze beeinträchtigt werden. Da die Produktionshallen mit Maschinen wärmer waren als üblich, erreichten mehr alte Festplatten aus Maschinensteuerungen das Datenrettungslabor als sonst. „Alte Festplatten mögen ein gleichbleibendes Umfeld und reagieren empfindlich auf Überhitzung“, weiß Heinicke. „Da es gerade für die Daten auf Festplatten in Maschinen meist kein Backup gibt, sollten die Betroffenen uns die defekten Datenträger direkt zur kostenlosen Diagnose schicken. Datenrettung ist bei CBL ohne finanzielles Risiko, aber vielleicht die einzige Chance, eine ältere Werkzeugmaschine wieder nutzen zu können.“

Bei dieser 2TB M2 SSDs fiel der Controller durch Überhitzung aus.

Hitze-Resilienz und Notfallplan

„Der Klimawandel setzt mit seinen Wetterextremen nicht nur den Menschen, sondern auch den Maschinen zu. Bisher waren es vor allem die Überschwemmungskatastrophen, die eine Welle von Aufträgen erzeugten. Jetzt spüren wir auch die Datenverlustfolgen der Hitzewellen. Kurioserweise übrigens auch durch Bedienfehler, die mit kühlerem Kopf vielleicht nicht passiert wären – etwa die versehentliche Löschung von 40 TB wichtiger Forschungsdaten, die wir rückgängig machen mussten“, berichtet Heinicke. „Unser Appell: Nehmen Sie die Gefahr durch Überhitzung ernst, versuchen Sie für Klimatisierung zu sorgen, erzeugen und testen Sie Backups, erstellen Sie einen Notfallplan und spielen ihn durch. Und vor allem: Wenn es zu einem Datenverlust kommt, bewahren Sie einen kühlen Kopf und fragen Sie nicht die KI, sondern uns um Hilfe.“

Über CBL:

CBL Datenrettung GmbH ist einer der erfolgreichsten deutschen Dienstleister für Datenrettung und Computerforensik. Mit proprietären Methoden stellt CBL Daten plattformunabhängig von allen möglichen beschädigten Datenträgern wie Festplatten, RAID-Systemen, SSDs, Smartphones, Magnetbändern, anderen magnetischen, optischen oder Flash-Speichern wieder her. Die Diagnose ist kostenlos, eine Rechnung wird nur im Erfolgsfall gestellt. Das nach ISO 9001:2015 zertifizierte Unternehmen mit Sitz in Kaiserslautern wurde im Jahr 2000 als deutsches Labor von CBL Data Recovery Technologies gegründet. CBL Data Recovery Technologies entstand 1993 in Markham bei Toronto und unterhält heute ein weltweites Netzwerk von Labors, Servicezentren und autorisierten Partnern in Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Malaysia, Marokko, Österreich, Singapur, Taiwan und den Vereinigten Staaten. Gebührenfreie Rufnummer für Deutschland: 0800 55 00 999, internationale gebührenfreie Rufnummer: 00800 873888 64

Weitere Informationen:

CBL Datenrettung GmbH, Von-Miller-Str.13, Büro E53, 67661 Kaiserslautern; Conrad Heinicke, Tel. 0049 (0)631 3428912, Fax: 0049 (0)631 3428928, E-Mail: cheinicke@cbltech.de, https://www.cbltech.de, https://www.cbl-datenrettung.de, https://www.cbltech.ch/ https://www.cbl-datenrettung.at/

Pressekontakt:

Marcus Planckh, Telefon: +49-(0)89-500778-22, E-Mail: presse@cbltech.de




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