Partner-Login | Onlineanfrage | Kontakt | English

Erfolgsquote bei SSD gestiegen


Wichtige Gründe für die Effizienzgewinn

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an: ☎ 0631 342890

Onlineanfrage
> Nachrichten

SSD-Datenrettung deutlich schneller und aussichtsreicher

Kaiserslautern, 16. Juni 2016. CBL Datenrettung GmbH konnte die Chancen auf Wiederherstellung der Daten von defekten SSDs im Laufe der vergangenen zwei Jahre deutlich erhöhen. Insgesamt beträgt die Erfolgsquote jetzt 70 Prozent. Zieht man die prinzipiell wegen automatischer Hardwareverschlüsselung unlösbaren Fälle mit Sandforce-Controllern ab, kommen die Datenretter sogar auf 85 Prozent. Die Chancen bei SSDs nähern sich damit den Chancen bei Festplatten an. Erfreulich ist auch der Geschwindigkeitsgewinn beim Auslesen der Rohdaten: Was früher zum Beispiel fünf Tage dauerte, ist heute in zwei zu schaffen.

Die Rekonstruktion der über die NAND-Speicherzellen verteilten Daten zu lesbaren Dateien ist weiterhin anspruchsvoll, doch kann CBL Datenrettung dringend benötigte Daten nun häufig schneller zur Verfügung stellen. Die Verbesserung der Werkzeuge und Methoden in der SSD-Datenrettung ist das Ergebnis gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsarbeit im weltweiten Verbund von CBL Data Recovery Technologies. Wichtigster Grund für den Effizienzgewinn ist die Tatsache, dass wesentlich seltener die Speicher-Chips abgelötet und einzeln ausgelesen werden müssen. Dieses extrem aufwendige Verfahren ist nur noch in maximal 10 Prozent der Fälle nötig, vor allem bei starken physischen Beschädigungen. CBL verfügt mittlerweile über eine große Zahl von Controller-Emulationen und Schnittstellen um defekte Controller umgehen zu können und die Daten zügig auszulesen. „Wie schon bei den Festplatten, sind wir darüber hinaus in der Lage, Firmware zu reparieren und zu manipulieren“, verrät Conrad Heinicke, Projektmanager bei CBL Datenrettung.

Hohe Datenqualität

„Wear-Leveling-Algorithmen, von den Herstellern geheim gehalten, verteilen Datenfragmente gleichmäßig über die Speicherzellen der Chips – deshalb ist Datenrettung von SSD ähnlich aufwendig wie von RAID-Systemen,“ erläutert Conrad Heinicke. „Das Reverse Engineering von Herstellergeheimnissen und die Forschungsbemühung der CBL-Labore in aller Welt haben sich gelohnt. Wir retten von SSD mehr Daten, haben schnellere Verfahren und können dem Kunden die Daten fast immer in Top-Qualität übergeben: mit den Originaldateinamen und Ordnerstrukturen.“

Dass es einzelne Fälle gibt, in denen eine Datenrettung nicht gelingt, sowie unlösbare Fälle durch irreversible Verschlüsselung, stellt für den Kunden kein finanzielles Risiko dar: Die Diagnose ist bei CBL Datenrettung kostenlos. Der Kunde bekommt einen verbindlichen Kostenvoranschlag. Beauftragt er die Datenrettung, gilt das Prinzip „Keine Daten, keine Kosten“. Das heißt, eine Rechnung wird nur gestellt, wenn die vom ihm benötigten Zieldaten rekonstruiert werden konnten.

CBL Datenrettung bietet darüber hinaus Zweitgutachten zu bereits von anderen Datenrettern verworfenen Fällen an. Nähere Informationen dazu auf der Homepage.