CBL Datenrettung

Partner-Login | Anmeldeformular | Kontakt | English

Alle Marken - alle Systeme

Unsere kostenfreie Telefonnummer: 0800 5500999

Onlineanfrage

Dokumentation eines Jahres verloren

USB-Sticks sind praktisch – gerade wenn man nicht allzu große Daten an verschiedenen Rechnern parat haben will. Doch auch diese robusten kleinen Datenträger können kaputt gehen. Wie schlimm es ist, wenn man dann keine Kopie der Daten hat, musste eine Architektin mit einem Forschungsprojekt erfahren. CBL Datenrettung fand einen Weg, die Daten zu rekonstruieren.

Wie viel Platz brauchen wir wirklich? Diese Frage, die sich jeder Bauherr in irgendeiner Weise stellt, wurde von der Architektin Henrike Gänß für ein Forschungsprojekt besonders radikal ausgelegt. Ausgehend von den Funktionen, die Möbel für Leben und Arbeit haben, plante Sie ein Haus von innen nach außen. Das auf minimaler Grundfläche errichtete Holzgebäude wirkt durch einen schrägen Raum über stufenweisen Funktionsflächen optisch weit und licht. Das Projekt versucht nicht nur, Platz optimal zu nutzen, sondern auch energetisch mit einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck auszukommen. Dazu gehören Photovoltaik- und Solarthermieflächen auf der Außenhaut. Die Photovoltaikanlage wurde dabei frühzeitig installiert, denn Henrike Gänß wollte die vorherberechneten Erträge empirisch überprüfen können, bevor das Gebäude in der Gemeinde Wald bei Messkirch, Landkreis Sigmaringen, fertiggestellt würde. Den Kooperationspartnern und der Fachöffentlichkeit sollte die Gesamtlösung inklusive der Energieerzeugung präsentiert werden können. Die Erhebungen zu den Erträgen der PV-Anlage speichert die Architektin regelmäßig in eine Excel-Tabelle auf einem USB-Stick.

USB-Stick defekt

Als Henrike Gänß zum Abschluss eines arbeitsreichen Tages am Projekt die aktuellen Daten der Solarstromanlage in die Liste eintragen wollte, war diese verschwunden. Der USB-Stick leuchtete zwar, wurde aber nicht als Dateiträger angezeigt. Die Architektin versuchte es an verschiedenen Windows-, Mac- und Linux-Rechnern, doch an keinen wurde der USB-Stick erkannt. „In so einem Moment ist man wie in einer Schockstarre und als mir bewusst wurde, dass ich die Daten auf dem USB-Stick nirgendwo anders gesichert hatte, habe ich mich maßlos über mich selbst geärgert“, erinnert sich Henrike Gänß. „Wir überlegten, was für Dokumente wir auf diesem gemeinsam genutzten Datenträger abgelegt hatten. Der Defekt des USB-Sticks hatte einige wichtige Daten zum Projekt zerstört, doch ein Jahr Auswertung der Photovoltaikanlage verloren zu haben, war am bittersten.“

Datenrettung möglich?

Die Architektin recherchierte im Internet nach den Möglichkeiten einer Datenrettung und verschaffte sich einen Überblick über die große Zahl der Angebote. „Es gibt viele dubiose Anbieter und ich war froh, als ich auf das Angebot von CBL Datenrettung stieß. Kostenloses Diagnose und verbindlicher Kostenvoranschlag – dass erschien mir fair und transparent“, berichtet Henrike Gänß. Sie schickte den defekten USB-Stick ins CBL-Labor nach Kaiserlautern. Die Analyse zeigte, dass ein Problem im Controller-Chip vorlag. Der Techniker Conrad Heinicke, der das Projekt verantwortete, erläutert das Vorgehen: „Wir haben den USB-Stick im Labor zerlegt und den Speicherchip separat ausgelesen um die Daten rekonstruieren können. Hierbei sind nicht nur sehr gute Lötkenntnisse erforderlich, sondern auch Expertenwissen im Umgang mit dem erstellten Chip-Dump, um daraus funktionstüchtige Daten zu extrahieren.“ Die Schwierigkeit: Jeder Controller-Chip legt die Daten nach einem bestimmten Algorithmus im NAND-Speicher-Chip ab. CBL Datenrettung muss diesen Algorithmus im Reverse Engineering für jeden Controller-Typ knacken. Im Fall des defekten USB-Sticks der Architektin hatten die Datenretter nicht einmal einen Anhaltspunkt, um welchen Typ Speichersteuerung es sich handelte – der USB-Stick war ein No-Name-Werbegeschenk.

Daten von USB-Stick zu 100 Prozent wiederhergestellt

Nach der Diagnose bekam Henrike Gänß einen verbindlichen Kostenvoranschlag. Sie gab das O.K. und die Daten wurden aus den Rohdaten des Chip-Dumps vollständig zu lesbaren Dateien rekonstruiert. Die Auswertung der Photovoltaikanlage war gerettet, die Daten wurden auf einem neuen USB-Stick zurückgeschickt.
„Ich bin froh, dass meine Dokumentation wieder komplett ist. Ich habe mich von CBL Datenrettung sehr gut betreut gefühlt und war beeindruckt von den technischen Möglichkeiten“, sagt Henrike Gänß. „Von Daten keine Kopie auf einem anderen Datenträger zu haben – das passiert mir kein zweites Mal.“