CBL Datenrettung

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Wissen Sie, wer Ihre Daten hat?

Kaiserslautern, 10. April 2007

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Kaiserslautern, 10. April 2007. CBL Datenrettung, das deutsche Labor der international zu den führenden Datenrettungsspezialisten gehörenden CBL Data Recovery Technologies, weist darauf hin, dass trotz des allgemein gewachsenen Bewusstseins für Datenschutz bei dem Verkauf und der Spende gebrauchter Rechner und Festplatten nach wie vor große Sorglosigkeit herrscht. Immer wieder geraten vertrauliche Daten in falsche Hände. Zahlreiche Studien belegen, dass Anwender der irrigen Meinung sind, dass Löschen oder Formatieren einer Festplatte den Zugriff auf private Daten verhindern. Dies deckt sich auch mit der täglichen Erfahrung der Datenretter und CBL bietet mit dem CBL Datenschredder ein kostenloses Programm zur vollständigen Löschung von Festplatten an.

CBL Datenrettung war in der Vergangenheit als Gutachter für Computer Fachzeitschriften tätig, die mit der Ersteigerung von gebrauchten Festplatten die Probe aufs Exempel machten: Daten wie Kreditkartennummern, Zugangscodes und private Fotos konnten meist mit geringem Aufwand wiederhergestellt werden. Auf der anderen Seite kann CBL immer wieder Kunden, die meinen, durch die Neupartitionierung oder Formatierung einer Festplatte ihre Daten verloren zu haben, mit dem schlichten Hinweis auf frei verfügbare Recovery-Software helfen. Es liegt auf der Hand, dass solche Software auch verwendet werden kann, um fremde Daten von gebrauchten Festplatten zu rekonstruieren. Um sicher zu gehen, dass geheime Daten nicht in falsche Hände geraten, gibt es nur drei Methoden: die physikalische Zerstörung der Festplatte, die Komplettlöschung durch ein starkes Magnetfeld in einem Degausser und die wiederholte Überschreibung aller Daten. Da auch die magnetische Behandlung den Datenträger häufig komplett unbrauchbar macht, ist das Überschreiben der Daten der geeignete Weg, wenn Festplatten oder komplette Rechner weiterverwendet werden sollen. Dazu gibt es verschiedene behördlich genehmigte Verfahren:
  • Richtlinien des BSI zum Geheimschutz von VS beim Einsatz von IT (VSITR), Hinweisblatt Nr. 11
  • Standard 5220.22-M des US-Verteidigungsministeriums
  • Bruce-Schneider-Algorithmus
  • Peter-Gutmann-Algorithmus
  • DSX-Methode der kanadischen Bundespolizei (Royal Canadian Mounted Police)

Der CBL Datenschredder bietet all diese Methoden zu Auswahl und erlaubt auch die Einstellung individueller Löschprodzeduren. Das betriebssystemunabhängige Programm kann unter http://www.cbltech.de/daten-schredder.html kostenlos herunter geladen werden.

“Daten sind erstaunlich beständig. Selbst von Festplatten die durch Naturkatastrophen oder Geräteversagen beschädigt wurden, können Datenrettungsspezialisten Daten wiederherstellen”, sagt Bill Margeson, Präsident und CEO von CBL Data Recovery Technologies. “Wenn man die Masse an Computern bedenkt, die von Behörden geleast wird und an die Rechner die gespendet, weiterverkauft oder verschrottet werden, ist es unerlässlich, dass alle Informationen auf den Datenträgern unwiederbringlich vernichtet werden, bevor sie die Organisation verlassen.” Die IT-Spezialisten in Unternehmen und Behörden sind sich der Problematik bewusst, aber es muss auch sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter in der gesamten Organisation für den Datenschutz bei digitalen Datenträgern sensibilisiert sind. CBL geht davon aus, dass spektakuläre Einzelfälle wie die folgenden tatsächlich nur die Spitze des Eisbergs darstellen.
  • Im Dezember 2006 berichtete die St. Louis Post-Dispatch über eine längere Untersuchung, bei der gebrauchte Computer von US-Behörden über eine Recycling Firma in Nigeria gekauft wurden. Auf diesen Rechnern wurden Schulunterlagen, Finanzdaten und Sozialversicherungsnummern von Lehrern zweier Schulen in Kalifornien und Virginia gefunden.
  • Im April 2005 fand ein Mann auf einer Müllkippe einen Laptop mit 70 streng geheimen Dateien des Britischen Militärs, darunter Details zu Armee- und Marine-Stützpunkten.
  • Die Los Angeles Times berichtete 2006, dass das U.S.Militär tausende von Dollars ausgab um die Daten von Festplatten wiederherzustellen, die auf einem Markt in Afghanistan verkauft wurden. Auf einem der Laufwerke fanden sich Karten, Diagramme und Geheimdienstberichte zu Taliban und Al Qaida-Militäraktivitäten.